TÜV-geprüft mit SR3-Lackierung

Klingt gut, aber was sagt das über Reifen und Felge aus?

Die Felge

Jedes Rad ist ein technisches Meisterstück, erhältlich in verschiedenen Formen, Größen und Designs. Damit man dem Felgen-Fachjargon besser folgen kann, sind hier ein paar der wichtigsten Begriffe kurz und bündig erklärt:



Felgenquerschnitt_636x317.jpg





Einpresstiefe, kurz ET (A)
Sie bezeichnet den Abstand zwischen Radmitte und Radanschlussfläche und wird in Millimeter angegeben. Liegt die Anlagefläche tiefer als die Radmitte (negativer Wert) ergibt das eine höhere Spurweite, umgekehrt ergibt sich bei positiven Werten eine Spurweitenverringerung.

Lochkreis (B)
Dieser beschreibt den Durchmesser, auf dem die Anschraubbohrungen ausgeführt sind, sowie deren Anzahl. Je nach Autohersteller gibt es hier sehr viele unterschiedliche Varianten.

Nabenkappe (C)
Die Mittenbohrung oder auch Zentrierbohrung ist das Zentrum eines Rades und wird durch die Mittenkappe abgedeckt. Diese hat neben technischen Aspekten auch die Funktion eines Zierelementes, welches meist auch das Logo des Felgenherstellers oder der Automarke trägt.

Hump (D)
So bezeichnet man die auf der Felgenschulter umlaufende Erhebung. Diese verhindert ein Abrutschen des Reifens bei hohen Seitenkräften. Die Bezeichnung H2 steht zum Beispiel für Humps in der Standardausführung auf beiden Felgenschultern.


Was wäre Europa ohne Prüfzeichen?
Hier die drei wichtigsten:

ABE heißt nichts anderes als „Allgemeine Betriebserlaubnis“. Diese wird nach amtlicher Prüfung an serienmäßig hergestellte Fahrzeuge erteilt.Sollte man ein bestimmtes Bauteil, wie zum Beispiel spezielle Räder an einem Fahrzeug anbringen benötigt man zusätzlich eine amtlich anerkannte Erlaubnis, die bei Verkehrskontrollen vorgezeigt werden muss.

Der TÜV, oder auch „technischer Überwachungsverein“, vergibt das GS-Zeichen und garantiert somit „geprüfte Sicherheit“. Vor allem im Tuningbereich muss jedes veränderte Teil geprüft und begutachtet werden.

ECE steht für „Economic Commission for Europe“ und wird als großes E in einem Kreis dargestellt. Trägt ein Bauteil diese Kennzeichnung wird damit garantiert, dass alle erforderlichen Prüfungen und Genehmigungen durchgeführt wurden.

DEZENT TX graphite ECE
DEZENT TÜV Zertifikat
DEZENT Reifenkennzeichnung

Jedes Rad hat einen Code

Bei diesen Buchstaben- und Zahlenkombinationen handelt es sich um die Reifenbeschriftung.

Die Darstellung erläutert die auf dem Reifen dargestellten Angaben des Herstellers:

A: Reifen Produktionscode “3516“ (= 35. Woche; Jahr 2016)
B: Rotation - Reifen - Drehrichtung
C: Reifen - Nennbreite
D: Reifenquerschnittsverhältnis
E: Symbol für Reifenaufbau (R=Radialreifen)
F: Felgen-Nenndurchmesser (Zoll)
G: Tubeless (schlauchlos)
H: Load-Index (Reifentragfähigkeitskennzahl)
I: Geschwindigkeits-Symbol für zulässige Höchstgeschwindigkeit
J: Matsch und Schnee + Schneeflockensymbol (auch möglich: M&S, MS, M.S., M/S)


RDKS – alles unter Kontrolle

Seit November 2014 ist ein RDKS, genauer gesagt ein Reifendruckkontrollsystem, in jedem Neuwagen Vorschrift. Es kann auch im Englischen mit TPMS (tyre pressure monitoring systems) abgekürzt werden und dient zur Reifendrucküberwachung.Stimmt der Reifendruck, ist man treibstoffsparend unterwegs und hat weniger Reifenverschleiß. Auch Unfälle, z. B. aufgrund eines fehlerhaften Drucks, lassen sich durch automatische Warnung vorab vermeiden.

Dieses System gibt es in zwei Varianten
Direkt: Hier wird mit einem Sensor an der Felge gemessen. Dieses System ist bei ALCAR bei allen Felgen bereits vorbereitet und in den TÜV-Gutachten vermerkt.
Indirekt: Hier wird über die ABS-Sensoren des Fahrzeugs gemessen.

ALCAR RDKS Komplettlösung

Zwei „Hightechs“ zum Schluss

„Car specific wheels“ bezeichnet Felgen, die einem Fahrzeugtyp angepasst wurden und daher keine zusätzlichen Zentrierringe zur Montage benötigen.
Der ALCAR Konfigurator liefert dazu alle wichtigen Informationen.

SR3 steht für Drei-Schicht-Lackierung
Sie optimiert jedes Rad und garantiert ein langes, top geschütztes Felgenleben.In unabhängigen Labortests wurde die SR3-Lackierung auf das Härteste überprüft. Sie hält gegen Streusalz, Steinschlag, Essigsäure und Kupferchlorid stand – sehen Sie selbst!