Die Art und Weise, wie wir arbeiten, hat sich in den letzten Jahren verändert.

Weiterentwickelt. Wir sprechen von Industrie 4.0, Tele- und Co-Working. Manche haben jetzt ein Home-Office und im Büro keinen fixen Platz mehr. Und wir sprechen von Digitalnomaden.
Mein Name ist Birgit Wagner und ich bin eine davon.
Während Sie diesen Blogbeitrag lesen, bin ich entweder gerade wieder im Auto auf dem Weg die spanische Küste entlang oder habe mir an einem sonnigen Ort mein Freiluftbüro eingerichtet.
Digitalnomadentum, das ist multi-lokales Arbeiten, bei welchem man unterwegs ist. Es hat die Anmutung von Urlaub, ist es aber nicht ganz. Denn das tägliche Pensum an Arbeit muss erledigt werden, will man seine Kunden zufrieden stellen.
Einzige und wichtigste Voraussetzung: eine gut funktionierende WLAN-Verbindung.
Für mich nach wie vor eine der größten Herausforderungen bei diesem Vorhaben.
Und das in a) Europa und b) im Jahr 2018.

Aber das ist eine andere Geschichte ...


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Ich habe mein Leben in mein Auto, einen Skoda Roomster, verlegt. Meine Küche ist auf eine kleine Transportbox reduziert.
Mein Kleiderschrank ein Reiserucksack. Meine Lebensmittel sind auf alles was ohne Kühlung haltbar ist beschränkt.
Ach und mein Bett ist eine einfache Konstruktion aus Holz etwa 190 x 80 cm und ausgestattet mit zwei sich selbst aufblasenden Isomatten, die dann eine komfortable Matratzenstärke von 5,5 Zentimetern ergeben.
Aber so unbequem wie dieser selbstgewählte Minimalismus scheint, ist es dann auch wieder nicht. Für mich jedenfalls nicht. Ich mag dieses Schlichte.
Das Einfache. Mit jedem neuen Platz, wo man sein Quartier aufschlägt, wird man ein wenig zu MacGyver. Denn jede Situation ist anders.


Meine Selbstständigkeit ermöglicht es mir, nicht bei meinen Kunden sein zu müssen. Auch nicht im selben Land zu sein.
Daher bin ich vor einigen Tagen wieder losgezogen und fröne dem Digitalnomadenleben.
Denn von wo aus ich für meine Kunden kommuniziere, Texte verfasse und Content entwickle ist egal.
Da war die Berufswahl doch eine recht schlaue.
Ganz so bequem, wie Sie es sich vielleicht vorstellen, ist es aber auch wieder nicht.
Ich habe mich für eine, für manche wahrscheinlich unbequeme Variante entschieden: Komfortzone raus, Auto rein.




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Meine Route führt mich dieses Jahr entlang der spanischen und portugiesischen Küste nach Lissabon. Von dort dann weiter nach Galicien und über die nordwestliche Küste Spaniens über die Pyrenäen und Südfrankreich zurück ins Mostviertel (Niederösterreich), wo sich meine Komfortzone befindet. Für diese Tour habe ich drei Monate eingeplant; Ende Juli also wieder zurück zu sein.

Mein Reisebegleiter bzw. mein Fortbewegungsmittel und Zuhause auf vier Rädern ist mein Skoda Roomster, der nun schon bald 100.000 Kilometer auf dem Buckel haben wird. Und seit etwa 2500 Kilometern ist er ausgestattet mit Leichtmetallrädern der Marke DEZENT aus dem Hause ALCAR. Seit Mitte April und somit rechtzeitig vor der Abreise, ziert den Roomster das neueste DEZENT-Modell: TX graphite. Sie kommen sportlich daher und wirken dennoch recht elegant. Die matte Optik schmeichelt den Felgen – und, dem Roomster. Mein Auto fand ich schon immer cool, aber mit den TX graphite ist der Roomster nun noch eine Spur cooler. Und das tut ihm hier im Süden auf jeden Fall gut. Das können sie schon recht gut bei DEZENT: schöne Felgen produzieren, die ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis aufweisen. Die Produkte richten sich hier an qualitätsbewusste Autofahrer, die allerdings nicht ein Vermögen investieren wollen, aber dennoch chic unterwegs sein möchten. Obendrein wird in Europa produziert, ein weiterer positiver Aspekt, sich für ALCAR bzw. eben DEZENT zu entscheiden.Ich bin ja kein Auto-Freak, aber ich muss schon sagen, diese Felgen stehen meinem Reisebegleiter wirklich gut. Und das Thema verlorener Radkappen ist damit auch ein für alle Mal erledigt. Die Bereifung stammt aus dem Hause Nexen.

Bevor es aber am 06. Mai losging war da noch eine lange Liste mit ToDos, die erledigt werden wollte. Damit die Reise angenehm wird und nicht chaotisch. Besonders wichtig war mir, noch ein Urlaubsservice mit dem Auto zu machen. Und gut, dass ich es gemacht habe, denn der Skoda Roomster brauchte neue Bremsbelege und der Endtopf vom Auspuff wollte auch getauscht werden. Mit kaputten Bremsen als Digitalnomadin zu starten, ist genauso unsinnig wie mit einer schlechten Rad-Reifenkombination. Von daher, danke an DEZENT für den Support und vermutlich auch beim Spritsparen-Helfen! Somit bleibt dann eigentlich nur noch zu sagen: Abenteuer, here I come!

Checkliste:

 Auto überprüfen, um allfällige Ausfälle zu vermeiden Versicherungen checken – für das Auto und für einen selbst
 Kreditkartenlimit checken (Limit und Gültigkeit) bzw. bei PrePaid-Karten Guthaben rechtzeitig aufladen
 GeoControl bei Bankomat-Karten deaktivieren (sollte bei allen Bankinstituten im Online-Banking möglich sein)
 persönliche Dokumente wie Reisepass, Personalausweis, Impfpass, Führerschein scannen, damit diese im Notfall auch digital vorliegen
 Wichtige Telefonnummern und Adressen zusammentragen (und sei dies nur, um eine Postkarte aus der Ferne nach Hause zu schicken)
ICE- oder IN-Kontakt(e) am Mobiltelefon anlegen
 Vignettenpflicht und Mautgebühren checken
 Reiseapotheke (z. B. Breitbandantibiotikum)
Mitführpflichten bei Reisen mit dem Auto in Europa

Instagram: @fraeuleingitte
Website (Blog): schoenschreiben.com/category/blog/

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